Mythos 55%: Warum das Arbeitslosengeld in Österreich noch niedriger ist und was viele in die Armut führt
Das Arbeitslosengeld in Österreich beträgt "55% des vergangenen Netto-Einkommens". Der Teufel steckt im Detail und macht die Zahl zu einem Mythos. Eine "Berichtigungsfrist" drückt das Geld mitunter auf deutlich weniger als 55% von dem, was du zuletzt verdient hast. Die Auswirkungen erhöhen die Armut in Österreich.
Memo ist HIV-positiv und lebt ein ganz normales Leben
Die Diagnose HIV ist immer noch ein Schock, darüber zu sprechen Tabu. Dabei ist das Leben dank wirksamer Therapien in Österreich fast normal.
Leben mit narzisstischem Elternteil: Clara ist vor ihrer Mutter geflohen
Etwa einer von hundert Menschen hat eine narzisstische Persönlichkeitsstörung. Für Angehörige - insbesondere Kinder - kann das die Hölle bedeuten. Clara hat es erlebt und muss die Erfahrungen bis heute verarbeiten.
Ein Vater mit Depressionen erzählt: "Mein Sohn merkt vor mir, dass es mir schlecht geht"
Simon (39) ist Vater und hat Depressionen, die ihn regelmäßig aus der Bahn werfen. Das macht es für ihn schwierig, seiner Vaterrolle gerecht zu werden, sagt er in unserer Serie "Was ich wirklich denke".
Warum es Sonderschulen für “erziehungsschwierige” Kinder immer noch gibt - und warum es sie nicht mehr geben sollte
Die Einbindung in die allgemeine Gesellschaft (Inklusion) ist ein Menschenrecht. Dennoch existieren in Österreich sogenannte Sondererziehungsschulen. Sie sind eine besondere Form der Sonderschule, in der Kinder unterrichtet werden, die in regulären Schulen keinen Platz finden. Warum ist das so?
Hilfe für Kinder mit psychisch erkrankten Eltern wird in Österreich vergessen
Je länger der Lockdown in Österreich dauert, umso mehr steigen auch die Zahlen psychischer Belastungen. Kinder psychisch erkrankter Eltern sind dadurch umso öfter mit vielen Herausforderungen konfrontiert und dadurch selbst gefährdet. Auf sie wird bei Versorgung und Hilfsangeboten aber zu oft vergessen.
Ausbeutung im Medizinstudium? Warum sich ärmere Studierende kaum leisten können, gut bezahlte Ärzte zu werden
Im Praktikum werden Studierende der Medizin in vielen Fällen schlecht bezahlt. Menschen aus Familien mit geringen Einkommen können sich deshalb oft kein Medizinstudium leisten.
Die Krise ist nicht für alle schlecht – aber für Ärmere schlechter
Die Situation rund um Corona ist psychisch belastend. Aber nicht die gesamte Bevölkerung leidet unter der Pandemie. Christiane Eichenberg forscht an der Sigmund Freud Universität in Wien zu den psychologischen Auswirkungen der Krise. Im Gespräch mit MOMENT erklärt sie, wieso manche sogar an der Krise wachsen und wie man dafür sorgen kann, dass auch einkommensschwächere Menschen profitieren können.
Persönliche Assistenz: Die Grenzen der Selbstbestimmung - und der Bundesländer
Menschen mit Behinderungen können Förderungen für Assistenz im Privatbereich beziehen. Was und wie viel dabei möglich ist, entscheidet jedes Bundesland für sich. Das sorgt für Chaos. Und es wird in einem Bereich eingespart, der für viele lebenswichtig ist.